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Therapie / Kreativtraining unter
Hypnose

Künstler (zum Beispiel Musiker, Maler
oder auch Autoren) nutzen hypnotische Elemente, um ihre
Kreativität zu fördern. „Je ne cherche pas, je trouve!“
(ich suche nicht, ich finde), diese Aussage von Pablo
Picasso umschreibt, wie zuweilen Kunst
entsteht. Hypnotische Elemente dienen hierbei dazu, den
kritischen Verstand, die Vernunft, das Aufpassen und die
innere Zensur, einschließlich der damit einhergehenden
einschränkenden inneren Dialoge, zurückzudrängen oder
abzuschwächen.
Diese aufgezählten Faktoren sind Gift für kreative
und innovative Gedanken und
Vorstellungen. Erst wenn es gelingt, sich innerlich so zu
emanzipieren, dass man sich bedingungslos dem Strom
ungefiltert aufsteigender Ideen anheim geben kann, erlebt
man den so genannten artistic shift. Die
Folge: Ein wahrer Ideenregen, der auf
einen niederprasselt. Bei diesem Vorgang ist eine
hypnotische Trance eine ausgesprochen wertvolle Hilfe.
Später kann man dann durchaus auch den bewussten Verstand
heranziehen, wenn es zum Beispiel um die Auswahl oder
Realisierungsmöglichkeiten einzelner Ideen geht.
Sergej Rachmaninow schrieb sein 2.
Klavierkonzert in c-Moll in Trance, André Breton
verfasste viele seiner Werke in Trance und von
Robert L. Stevenson wird berichtet, dass er
seine Ideen vorab träumte und sie dann niederschrieb.
Diese Aufzählung ließe sich fast beliebig ergänzen.
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